Stefan Leins

"FREE YOUR MIND"!

Willkommen
Willkommen


Bildersammlungen Steff


Bilder & Plastiken nach Ideen von mir, die im Laufe der Zeit im Auftrag, in Fortbildungen oder im Atelier, St.Josefs-Stift, entstanden sind.



Auftragsarbeiten

WfbM Ochsenfurt
WfbM Ochsenfurt
001
001
Ahnenpfahl (2)
Ahnenpfahl (2)
Ahnenpfahl
Ahnenpfahl
Bredda BB
Bredda BB
IM000404
IM000404
HOORAY!! Rahmen
HOORAY!! Rahmen
P1000584
P1000584
P1000585
P1000585
Schrank Upcycling
Schrank Upcycling
Welcome Safe Here
Welcome Safe Here
Werkzeugkoffer Alte Waschküch
Werkzeugkoffer Alte Waschküch
Vogelhaus Hunterstreeet
Vogelhaus Hunterstreeet
Bank I
Bank I
Bild für den Pabst
Bild für den Pabst
Höhlenmalerei I
Höhlenmalerei I
Höhlenmalerei II
Höhlenmalerei II
Kommode Kreide offen
Kommode Kreide offen
Plakatentwurf Verein 50er
Plakatentwurf Verein 50er
stift-copy 003 (2)
stift-copy 003 (2)


Actionpainting

Action Leins
Action Leins
Action von Künstlergruppe Alte Waschküch
Action von Künstlergruppe Alte Waschküch
ACTIONPAINTING Titel - 'ARSCHLECKEN'!
ACTIONPAINTING Titel - 'ARSCHLECKEN'!
ACTIONPAINTING Titel - 'Pollock hat die Motten'
ACTIONPAINTING Titel - 'Pollock hat die Motten'
CONFUSIONE
CONFUSIONE
Fluss und Ufer
Fluss und Ufer
Fußabdruck
Fußabdruck
Golden Touch
Golden Touch
Rotation II
Rotation II
Ufer begrenzen den Fluss
Ufer begrenzen den Fluss
No Name Art
No Name Art



Ausdrucksmalen


P1030739 (2)
P1030739 (2)
P1030736 (2)
P1030736 (2)
P1030734 (2)
P1030734 (2)



Works

20180716_124026_001
20180716_124026_001
Beduinenzelt
Beduinenzelt
Landschaft mit Wasserlöchern
Landschaft mit Wasserlöchern
Steine Waschküch'
Steine Waschküch'
Polish Munition Case
Polish Munition Case
Didge 005
Didge 005
Didge 007
Didge 007
Frame I
Frame I
Golema
Golema
HOORAY!! Rahmen
HOORAY!! Rahmen
Nach der Schlacht
Nach der Schlacht
P1030708
P1030708
P1040480
P1040480
P1030775
P1030775
Redestab
Redestab
Stefans Totem
Stefans Totem
Schamenenstab Brenntechnik nah
Schamenenstab Brenntechnik nah
Schiele Kopie II
Schiele Kopie II
tattoo 004
tattoo 004
Buchenwurzel mit Stein
Buchenwurzel mit Stein




 




Produktideen

Vogelhäuser 004
Vogelhäuser 004
Vogelhäuser 001
Vogelhäuser 001
Vogelhäuser 006
Vogelhäuser 006
Vogelhäuser 011
Vogelhäuser 011
Vogelhäuser 012
Vogelhäuser 012
Weihnachtsengel 013
Weihnachtsengel 013


001
001
BANK ROSA MANDALAS
BANK ROSA MANDALAS
Bretter
Bretter
Das Stift bewegt 2010 IV
Das Stift bewegt 2010 IV
Frankenwichtel mit Mr.Natural
Frankenwichtel mit Mr.Natural
Fränkische Wichtel Migrationshintergrund
Fränkische Wichtel Migrationshintergrund
Fränkische Wichtel mit Migrationshintergrund II
Fränkische Wichtel mit Migrationshintergrund II
Frankenwichtel I
Frankenwichtel I
Grüne Schmetterlinge
Grüne Schmetterlinge
Kommode klein I
Kommode klein I
Kommode Orient
Kommode Orient
Kopie von 003
Kopie von 003
Kopie von Kommode2
Kopie von Kommode2
Kopie von Produkte 004
Kopie von Produkte 004
kwsau
kwsau
25 Jahre
25 Jahre
Filzhut
Filzhut
Frame I
Frame I
IM000403
IM000403
STEFAN
STEFAN
Space Is The Place I
Space Is The Place I
P1040484
P1040484

 TIBET/REISE ZUM KAILASH
Meine anfängliche Skepsis, auf welch obskures Abenteuer ich mich mit der Tibetreise wohl einlassen würde, hatte sich bald zerschlagen. Die übersichtliche Reisegruppe bestand auf deutscher Seite ja nur aus sechs Personen, wobei fünf Allgäuer und ein Unterfranke die Gruppendynamik nicht überstrapazierten. Tibetische Begleiter waren unser Reiseveranstalter Chumba Lama, ein „offizieller“ Guide, zwei Fahrer für die Landcruiser, und am Kailash ein Koch & Gehilfe & Truckfahrer zusätzlich.


Da die Yaks aufgrund eines Nomadentreffens unabkömmlich waren, wurden wir zum Gepäcktransport auch noch von fünf Sherpas unterstützt. Das ergab für mich schon eine gefühlte Schieflage durch eine Überpräsenz an Servicekräften....auf der anderen Seite hatte ich selten so eine entspannte Urlaubszeit. Mir wurde einfach viel abgenommen. Da fällt das Loslassen dann auch leichter!
Übrigends war diese Reise auch kulinarisch ein Gewinn. Anstatt Tsampa und Buttertee bekamen wir, zumindest in den größeren Städten, immer hervorragendes und vielseitiges Essen geboten. Warum die tibetische Küche nicht bekannter ist, bleibt mir ein Rätsel!
Nach einer achtsamen Akklimatisierung in Kathmandu und Lhasa, wo wir vom zentralen Jokhang Tempel, über den Potala-Palast, auch die näheren wichtigen Klöster: Sera & Drepung besuchten, zogen wir Richtung Kailash, nicht ohne einen Abstecher zum Everest Base Camp zu machen! Der Everest im Sonnenschein – was für ein Anblick!!!
In den Klöstern fiel mir auf, dass es spürbar ist, ob die chinesische Willkür die Religionsausübung untergräbt, oder das Kloster noch halbwegs „eigenständig“ funktioniert. Über die chinesische Besetzung läßt sich natürlich ellenlang herziehen, aber das kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen, der sich schon einmal mit Menschenrechtsverletzungen in Diktaturen beschäftigt hat. Im Moment halten sich die chin. Ordnungskräfte mit Übergriffen zurück, um am chinesischen Image für Olympia etwas zu feilen. An der Tatsache, dass die Tibeter im eigenen Land zur Minderheit werden, denen eine fremde Kultur aufs Auge gedrückt wird, ist hingegen nicht zu deuteln!
Auch ist die Behauptung, dass der Aufbau von Infrastruktur und Ökonomie den Tibetern nutzt, pure Heuchelei! Es geht darum, Tibet für China zu erschließen, ansonsten herrscht ökonomische Apartheid. Bodenschätze werden rücksichtslos geplündert, die Umweltschäden (z.B. Abholzen der Wälder) sind längst irreparabel....
Der große Vorteil dieser Reise war, dass wir durch unseren kontaktfreudigen Führer, der unglaublich viele Leute in Nepal und Tibet kennt, z.B. Zugang zu einem Meditationszentrum in Kathmandu bekamen, ausschließlich zum 10jährigen Retreat für Mönche.
Unsere Reise führte durch unbeschreiblich schöne Landschaften, das Spiel von Licht und Schatten hat mich Staunen lassen und löste immerwieder Glücksgefühle aus. Empfindungen von völliger Freiheit trieben mir Freudentränen in die Augen (trotz häufiger Straßensperren durch chin. Militär).
Durch zusätzliche ortskundige Führer, z.B. im Kloster des Panchen Lama „Tashi Lun Po“, oder in Bergklöstern erfuhren wir vieles über den tibet.Buddhismus. Die Kraft der heiligen Seen konnten wir tatsächlich spüren.
Der eigentliche Hauptzweck der Reise, die Kora um den Kailash stellte sich dann, zumindest für mich, als der absolute Höhepunkt der Reise dar. Nach einer Übernachtung am weiblichen Gegenpol des Kailash, dem Manarasowar See, (hier bekam ich eine Energiedusche, die mich fast aus den Schuhen schmiss), brachen wir zum Kailash auf.
Nach den ersten 10 Kilometern wurde das erste Lager eingerichtet. Die Nacht war kalt und es begann zu schneien. Wintereinbruch ausgerechnet jetzt!
Am nächsten Tag beschlossen unsere Guides das Unternehmen Kora abzubrechen, das Wetter sollte stabil schlecht bleiben. Chumba Lama wollte aber trotz des Schneeregens die Runde vollenden. Spontan beschloß ich, da mitzugehen. Da es ratsam ist, den Pass am Kailash wegen des Gegenwindes vor Mittag zu überqueren, machte ich mich auch gleich schon mal alleine auf die Socken, da die ganzen Tibeter mit dem Abbruch des Lagers noch länger zu tun hatten. Unser Hauptguide Chumba würde ja nachkommen.
Was sich dann als „Alleingang“ herausstellte, müsste ich eigentlich ausführlicher schildern, denn es war eines der größten Abenteuer meines bisherigen Lebens, auch spirituell sehr erhellend! Jedenfalls bin ich die 40 Kilometer an einem Tag gelaufen, den Pass auf 5700m im Schneesturm hochgestapft, zum Teil bei völligem Orientierungsverlust.
Begleitung hatte ich an einem Wegstück nur von zwei räudigen Kötern und einer Krähe (welche Motivation die wohl hatten, mich zu begleiten?)
Auf der Passspitze war dann das Problem, auf welcher Seite es wieder hinuntergeht!?? Der Berg Kailash war im Nebel nicht auszumachen. Um da keinen entscheidenden (...) Fehler zu machen, entschloss ich mich, auf den nächsten Tibeter zu warten, in der Hoffnung, dass dies nicht Stunden dauern würde!.
Da kam dann auch bald in der Ferne ein mindestens 70jähriges Mütterchen des Weges, die freundlicherweise vor dem Abstieg auf mich wartete, und mir dann vorführte, wie man im langen Rock und einem langen Stock einen rasanten Abfahrtslauf hinlegt....Diese Rettung hat also auch noch Spaß gemacht!
Hand aufs Herz: ohne die Hilfe der Frau und ihrer Angehörigen, die während des Abstiegs zu uns stießen, hätte die Sache für mich übel ausgehen können....
Irgendwann und völlig erledigt bin ich dann wohl gegen Mitternacht wieder in dem Guesthouse in Darchen gelandet, wo mich niemand erwartete, die anwesenden Tibeter aber gleich eine kleine Willkommensfeier veranstalteten....
Chumba, der nicht zu mir aufschloß, weil er mich intensiv am Pass suchte, erzählte mir dann später, dass niemand auf seinem Weg einen „Touristen“ gesehen hätte – nur wenige Tibeter liefen an diesem Tag die Kora und ein Typ, der wie ein Mongole ausgesehen habe....
........to be continued!
FREE TIBET!!!